Ich habe immer schon gemalt und mich kreativ betätigt und ich möchte mich in diesem Bereich vornehmlich als Autodidakt bezeichnen. Ich habe mit Ölfarbe und Tempera gemalt und Erfahrungen mit Ton gesammelt. Seit 2005 arbeite ich mit Acryl.  Seit 2018 habe ich angefangen wieder intensiver zu malen mit dem Bestreben meine Werke einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Seit 2021 arbeite ich im Kunstwerk Lehrte, mit dem Künstler Matthias J. Gierten als meinem Mentor.
Mich interessiert am Menschen die Psychologie und das soziale Miteinander im Umfeld seiner Umwelt. Dabei lege ich auch Betrachtungen der Philosophie und Geschichte zugrunde. Darüber hinaus habe ich eine Vorliebe für alles, was aus dem fantastischen Bereich kommt. Das umfasst illustrierende und bildende Kunst, Literatur, Filme, Comics, Videospiele, Musik. Meine Werke werden beeinflusst aus dem Genre Horror, Science-Fiction und Fantasie.   


In meinen Werken verarbeite ich innere Seelenzustände, Erlebnisse, Gedanken und Ideen aus dem persönlichen Leben heraus. Es fließen Einflüsse ein: des Alltäglichen, philosophische Gedanken über die Welt, die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt, darüber wo die Menschheit im Universum steht… Ich sehe die Welt mit realistischen und zuweilen zynischen Augen. Gleichzeitig möchte ich mich als Träumerin bezeichnen, die aus allem, was als fantastisch, andersartig und abgehoben in dieser Realität unseres Lebens erscheint, ihre Kraft schöpft.


Mein persönliches Universum steht immer im Kontext zu meiner erlebten, gesehenen und gefühlten Umwelt, daher lasse ich mich gerne inspirieren. Das sind Dinge denen meine Leidenschaft und Liebe gilt und die mir Freude bereiten. Das können sein: Musik, Schriftsteller, Künstler und ihre Werke, Filme, Videospiele, Menschen denen ich begegne. Es gibt vieles, was mich begeistert, bewegt und fasziniert oder mich nachdenklich und philosophisch werden lässt. 


Eine Idee wird im Kopf zu einer konkreten Vorstellung. Diese nach außen zu bringen und etwas völlig Neues zu erschaffen erfüllt mich mit innerer Zufriedenheit. Dabei treten Bewußtseinsebenen aus der Zwischenwelt ans Licht mit einer indirekten Sichtbarkeit. Der Augenblick und seine Geschichte im Raum. Meine Intention an die Rezipienten ist erfüllt, wenn sie sich in meinen Bildwelten verlieren, losgelöst von meinem Bewusstsein.


Ich mag besonders die Ambivalenz im Sein aller Dinge, im Universum, dessen Teil der Mensch mit all seinem Erleben ist. Alles steht in Beziehung zueinander, wird voneinander beeinflusst, es gibt keinen Stillstand, sondern nur Bewegung dimensional im Fluss der Zeit. Nichts ist letztendlich schwarz oder weiß oder grau oder nur bunt. Die Zustände zwischen den Farben oder zwischen den Zeilen sind für mich von Interesse. So versuche ich bei jedem Werk die "unsichtbare" Präsenz zwischen den sichtbaren Dingen sichtbar zu machen. 

Es sind die unsichtbaren Energien, welche uns umgeben und die wir manchmal unbewusst fühlen können, aber nicht begreifen.
 

Dazu benutze ich unterschiedliche Techniken und auf der Suche danach eine Art Transzendenz sichtbar zu machen, experimentiere ich mit ihnen. Malerisch verwende ich größtenteils die Lasurtechnik, da sie die Dinge durchscheinen lässt und eine Art von Bewegung im Bild entsteht, so als ob Energien hindurchfließen. Ich benutze gerne andere Materialien um den Bild noch eine weitere Ebene zu verleihen. Eines der Malmittel, die ich faszinierend finde ist Kristalgel, damit ergeben sich weitere Möglichkeiten dem Bild Ausdruck zu geben, die ich noch gar nicht alle erschöpft habe.  

Viele verschiedene Materialien führen mich auf weitere Ideen und ich lasse mich leiten von meiner Leidenschaft für Materialien, Farben und den vielen Möglichkeiten an Gestaltungsmitteln. 

Da wir alle Individuen sind, mit vollständig eigenen Universen in unseren Köpfen, wird jeder etwas Anderes in einem Kunstwerk entdecken. Die Schnittstelle zwischen Künstler und Rezipient ist das Faszinierende.